Wenn Sie Ihr Kind oder sich selbst taufen lassen möchten, wenden Sie sich bitte an Pfarrerin Gudrun Ungerer. Sie wird sich kurzfristig mit Ihnen in Verbindung setzen. Auch die Mitglieder des Kirchenvorstandes stehen gern beratend zur Seite.

In einem Taufgespräch werden Sie gemeinsam mit der Pfarrerin gemeinsam mit alle Formalitäten und den Ablauf der Taufe besprechen. Sollten Sie generelle Fragen zur Taufe oder zu Glaubensinhalten haben, so können Sie diese hier ansprechen.

Schon seit den frühesten Tagen der Christenheit werden Menschen getauft. In unserer christlichen Tradition geht diese Praxis zurück auf einen Ausspruch Jesu, den wir im Matthäusevangelium finden: “Jesus Christus spricht: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und lehret alle Völker: Taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.” (Matthäus 28, 18-20). Die Taufe ist das sichtbare Zeichen der Zugehörigkeit zu Gott. Dem Menschen wird Gottes Liebe und Gnade zugesprochen. Ebenso ist es Zeichen für die Aufnahme in die christliche Gemeinschaft. Aus diesem Grund findet die Taufe im sonntäglichen Gemeindegottesdienst statt.

In unserer Tradition ist es üblich, dass bereits Säuglinge getauft werden. Damit wird verdeutlicht, dass Gottes „JA“ zu uns Menschen vor aller menschlichen Entscheidung steht. Die Entscheidung Gottes für uns Menschen steht somit vor der Entscheidung des Menschen für Gott. Da wir Säuglinge taufen und diese sich noch nicht bewusst für den Glauben entscheiden können, stehen ihnen Patinnen oder Paten zur Seite, die bei der Taufe versprechen, das Kind auf seinem Lebensweg zu begleiten und mit dem christlichen Glauben vertraut zu machen.

Pate kann jede(r) Getaufte werden, der/die mindestens 14 Jahre alt, konfirmiert und Mitglied in der evangelischen Kirche oder in einer anderen christlichen Kirche ist. Diese Zugehörigkeit ist deshalb so wichtig, weil mit dem Patenamt die wichtige Aufgabe verbunden ist, zur christlichen Erziehung des Kindes beizutragen. Paten, die nicht in unserer Gemeinde wohnen, brauchen einen so genannten „Patenschein“, den sie bei der Kirchengemeinde ihres Wohnortes erhalten.